
Die 25-jährige japanische Geigerin Mayu Kishima zog im Jahr 2001 nach Deutschland, um bei Prof. Zakhar Bron an der Kölner Hochschule für Musik zu studieren. Zahlreiche Auszeichnungen und Preise konnte Mayu Kishima bisher bei Wettbewerben erlangen. Im Alter von 13 Jahren erhielt sie mit höchster Punktzahl einen 2. Preis beim Internatio-nalen Henryk Wieniawski-Violinenwettbewerb (ein erster Preis wurde nicht vergeben), mit 16 Jahren einen 1. Preis beim Internationalen Patrus Wettbewerb in Griechenland.
2004 gewann sie mit 18 Jahren den „Grand Prix“ und den 1. Preis beim International Competition Novosibirsk. 2009 wurde sie Preisträgerin beim Internationalen Queen Elisabeth Wettbewerb in Belgien. Vergangenes Jahr
erhielt die Geigerin ein Stipendium der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung, verbunden mit Konzertauftritten in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2002 bekam sie ein Stipendium vom japanischen Kultusministerium.
Mayu Kishima hat bereits zahlreiche Konzerterfahrungen sammeln können. So spielte sie als Solistin z. B. mit dem Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und Madrid unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch (Paganini), mit dem London Symphony Orchestra in London (Schostakowitsch) oder mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München (Brahms). 2010 konzertierte sie in Lugano beim Martha Argerich Festival, und 2011 feierte sie Erfolge auf einer Konzerttournee mit Yuri Bashmet.
Auf nachdrückliche Empfehlung Vladimir Ashkenazys nahm sie mit ihm und dem NHK Orchester eine CD mit der „Tzigane“ von Maurice Ravel auf, der weitere Konzerte folgten. Sie gab Rezitale u. a. in Moskau, St. Petersburg, Tokyo, Berlin, Prag und New York. 2008 veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum „Chaconne“.